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Presse


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Eichelmann 2017
04.11.2016

Nachdem wir dem Weingut im vergangenen Jahr den vierten Stern verliehen hatten, bestätigen Volker und Tanja Gies mit ihren Weinen des Jahrgangs 2015 eindrücklich diese Einschätzung. Wieder wurde ein klein wenig an der ein oder anderen Stellschraube gedreht und vor allem bei einigen der Rieslinge die Lagenunterschiede noch präziser herausgearbeitet. Zum Beispiel beim Riesling vom roten Sandstein (aus dem vom Ort aus gesehenen hinteren Teil des Kastanienbuschs), der in diesem Jahr unter den wie gewohnt klaren und idealtypischen Terroir-Rieslingen herausragt, er zeigt feine kräutrige Sandstein-Mineralität, klare gelbe Frucht, etwas Zitrusnoten und etwas grünen Apfel, besitzt Saft und gute Länge. Der Schiefer (ebenfalls aus dem Kastanienbusch) ist noch leicht verhalten, zeigt dezente steinige Noten, etwas Grapefruit und besitzt feinen Biss, der Granit (aus dem Seligmacher) zeigt feine mineralische Würze, die Frucht ist noch leicht im Hintergrund und der Kalkstein (von der Kalmit) zeigt kreidige Noten, besitzt Biss und Länge. Bei den Lagen-Rieslingen zeigt der Latt kräutrige Würze und etwas grünen Apfel und besitzt ein nachhaltiges, mineralisch unterlegtes Säure-Spiel, der spontan vergorene Seligmacher ist sehr würzig mit Noten von Brotkruste, ist saftig, komplex und elegant und zeigt kreidige Noten, der Dachsberg ist eindringlich und nachhaltig, zeigt vielschichtige gelbe Frucht und ganz dezente Holzwürze und der Kastanienbusch- Riesling ist wieder von steinig- kräutriger Würze geprägt, besitzt Konzentration, Biss, viel Druck und gute Länge, wirkt noch sehr jung. Die Riesling-Kollektion wird in diesem Jahr von zwei süßen Vertretern abgerundet, die Spätlese aus dem Seligmacher ist saftig, zeigt viel klare Frucht und besitzt ein ausgewogenes Süße-Säure-Spiel, die Auslese aus dem Latt besitzt gute Konzentration, zeigt Noten von Aprikosenmark und Rosmarin im eindringlichen Bouquet, ist animierend und elegant. Die Burgunder sind kraftvoll und reintönig, der Weißburgunder aus dem Rosenberg zeigt florale Würze, ist eindringlich und lang, der Mandelberg zeigt neben den floralen Noten auch etwas nussige Würze und dezentes Holz, ist konzentriert und lang. Der Grauburgunder zeigt ebenfalls nussige Würze und viel klare Frucht mit Aromen von Birne und Melone, ist stoffig und nachhaltig. Der Birkweiler Spätburgunder zeigt viel helle Kirschfrucht, ist kraftvoll, saftig und weich, der Kalmit-Spätburgunder ist dunkler und würziger, zeigt Noten von Schwarzkirsche, Pflaume und Mokka, besitzt gute Substanz und noch ganz jugendliche Tannine.


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Gault Millau 2017
04.11.2016

"Wer wissen möchte, wie Rieslinge gleicher Qualitätsstufe aus unterschiedlichen Böden und unterschiedlichen Lagen schmecken, der ist an der Südlichen Weinstrasse nirgends besser aufgehoben als bei Tanja und Volker Gies. Es scheint den beiden ein besonderes Anliegen zu sein, dies in aller Deutlichkeit herauszukitzeln. So ist der Riesling Roter Sandstein etwa duftig, fruchtig und offenherzig, der Schiefer würzig und der Granit kerzengerade, kühl und karg. Wenn man also mit diesem seltsamen Wort "Terroir" jonglieren will, dann bitte genau so. Natürlich sind die Ersten Lagen darüber definierter, aussagekräftiger und spannungsreicher. Zu unserem Erstaunen macht der famose Riesling aus dem Ranschbacher Seligmacher diesmal dem Großen Gewächs aus dem Kastanienbusch richtig Konkurrenz. Auch äußerst gelungen in einer ohnehin schon bärenstarken Kollektion finden wir den Spätburgunder Kalmit. Übrigens werden auf diesem Weingut alle Flaschen verschraubt, was bei der wieder aufkeimenden Korkproblematik ein richtiger Schritt ist."


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Welt am Sonntag
03.04.2016

"Der Geschmack der Erde" von André Dominé
""Alle Rebsorten liegen uns am Herzen, aber wenn man von einem Spleen reden kann, dann ist es definitiv der Riesling", gesteht Tanja Gies, "weil der in Birkweiler und Umgebung einfach so toll ist." Das Südpfälzer Weingut Gies-Düppel füllt insgesamt zehn trockene Rieslinge ab. Obwohl Volker Gies mit Weißburgunder bekannt wurde, mit Riesling ist ihm der Durchbruch gelungen. Abgesehen von den Lagenweinen klassifiziert er ihn nach fünf verschiedenen Böden. "Bei den Terroirweinen soll jeder Boden den Ausschlag im Wein geben", erklärt er. Das gelingt Gies mit einer Präzision, die man schmecken kann. Vom kräuterigen Quarz über den salzig-mineralischen Schiefer, den geradlinigen, rauchigen Granit zum vollfruchtigen Roten Sandstein und dem saftigen, anregenden, wirklich kalkigen Kalkstein. Alle in Sichtweite von der breiten Terrasse des hochmodernen Kellerbaus..."


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Eichelmann 2016
06.11.2015

Aufsteiger! 4 Sterne
"Nachdem Volker und Tanja Gies in den letzten Jahren immer wieder ihr Programm leicht umgestellt hatten, an der ein oder anderen Stellschraube drehten und sich als wahre Terroir-Tüftler erwiesen hatten, präsentieren sie ihre 2014er Kollektion nun klar gegliedert: Liter-, Guts- und Terroirweine, Erste Lage und Große Lage. Dazu gibt es einige neue Weine, die Lagen-Rieslinge vom Seligmacher, Latt und dem Dachsberg, dem vorderen Teil des Kastanienbuschs, wurden erstmals gefüllt...Bei den Lagenrieslingen zeigt der Wein aus der Latt klare Sandstein-Mineralität, etwas grünen Apfel, ist reintönig und lang, der im großen Holzfass ausgebaute Seligmacher zeigt gute Konzentration, viel klare Frucht, ein nachhaltiges Säure-Spiel und Länge. Der ebenfalls im großen Holzfass ausgebaute Am Dachsberg ist eindringlich und vielschichtig, zeigt reintönige gelbe Frucht, Aprikose, Pfirsich und viel feine mineralische Würze. Und der Kastanienbusch-Riesling war noch nie so stark wie in diesem Jahr, er ist komplex und nachhaltig, besitzt steinige Würze und feinen Biss und baut viel Druck auf. Eine Kollektion, die den vierten Stern voll und ganz verdient!"

Lesen Sie gerne den kompletten Presseauszug im Download.


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Gault Millau 2016
05.11.2015

3 Trauben

"Tanja und Volker Gies haben sich in den letzten Jahren immens gestreckt. Das Weingut wurde in zwei Etappen ausgebaut, sodass man heute vom Verkostungsraum und der angrenzenden Terrasse aus einen schönen Blick hat auf den Kastanienbusch und auch hinüber nach Albersweiler, wo in der lange vernachlässigten Lage Latt sowie im Ranschbacher Seligmacher insgesamt sechs Hektar hinzugekommen sind. Es waren Investitionen in die Zukunft, präziser gesagt in die Zukunft des Rieslings. Die unterschiedlichen Böden und Außengegebenheiten mit Granit, Kalkstein, rotem Sandstein, Schiefer oder auch Quarz bilden das Grundgerüst, auf dem später die Ersten und Großen Lagen folgen. Wer diese Phalanx an Rieslingen probiert, merkt rasch, was da an Feinheit und Differenzierung herausgearbeitet wird, und gerade 2014 war als Jahrgang prädestiniert dafür. Unglaublich dicht präsentiert sich der Riesling Kastanienbusch als Herrscher über dem ausgezeichneten Rest."


Titelbild Restaurantführer

Pfälzer Restaurantführer
09.10.2015

Pfälzer Restaurantführer 2016/2017 inkl. die besten Weingüter der Pfalz

Weingut Gies-Düppel
"Das unübersehbar herausgeputzte Weingut strahlt nur so, die von Volker Gies vor zwei Jahren neu gepflanzten Weinbergsflächen deuten den Erfolg des Betriebes an. Der läßt sich wohl auch auf das generell gute Preis-Leistungs-Verhältnis zurückführen und auf die Konsequenz, mit der Weine von unterschiedlichen Böden separat ausgebaut werden. Außer den Rieslingen - etwa vom Muschelkalk - gefallen auch regelmäßig die Weiß- und Grauburgunder. Und erst die Rotweine!"


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Der Feinschmecker 4/2015
01.04.2015

Jens Priewe Favoriten

"Damit wären wir beim Weißwein, ohne ihn geht es selbstverständlich nicht. Drei Weine kann ich dieses Mal empfehlen. Den ersten habe ich auf einer Tour durch die Pfalz entdeckt. Sie führte mich in das Dörfchen Birkweiler zum Weingut Gies-Düppel. Es ist mit besten Lagen gesegnet, hat einen modernen Probierraum, aber einen großen Nachteil: Volker und Tanja Gies, die jungen Inhaber, sind zu still. Sie rufen nicht laut genug in die Welt hinaus, was sie im Keller haben. Sie stellten mir zwei extrem gute Rieslinge hin, die sich nur in Nuancen unterscheiden. Der eine wächst auf Schiefer-, der andere auf Granitböden. Beide sind gleich gut, aber Letzterer ist ein Tick mineralischer und damit -finde ich- spannender."


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Weinkenner
27.02.2015

Weingut Gies-Düppel: "Dieser Weg wird ein steiniger sein..."

"Es gibt Wein­gü­ter, die in allen Wein­füh­rern ver­tre­ten sind – und immer mit war­men Wor­ten igno­riert wer­den. Ihre Weine begeis­tern – aber auf Wein­kar­ten fin­det man sie sel­ten. Jens Priewe war gerade auf so einem Weingut."

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Quelle: Wein-Journalist Jens Priewe vom 27.2.2015 in www.weinkenner.de


Eichelmann Cover

Eichelmann 2015
01.11.2014

Neue Kollektion
Nach der sehr starken 2012er-Kollektion, der besten, die wir hier bislang verkosten konnten, sind auch 2013 wieder alle Rieslinge herrlich reintönig und saftig mit animierendem, gut eingebundenem Säure-Spiel, der Muschelkalk ist der nachhaltigste der klar unterscheidbaren Terroir-Rieslinge. Einen Riesling vom Kastanienbusch gibt es 2013 nicht, an seine Stelle tritt der eindringliche Stückfass-Riesling mit kräutrig-mineralischer Würze und feinem Säure-Biss, ein Verschnitt vom Kastanienbusch und den alten Reben vom Mandelberg. Weiß- und Grauburgunder vom Mandelberg und der Stückfass-Weißburgunder sind saftig, kraftvoll und cremig, die Spätburgunder mit dem neuen „R“ an der Spitze zeigen feine kühle Frucht, sind komplex und lang. Und die vier verkosteten 2004er Weine sind sehr präsent und lebendig und zeigen erst dezente Reifenoten."

Den kompletten Text finden Sie im Download.


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Gault Millau 2015
01.11.2014

"Wenn man denn als Weinfreund einmal das oft falsch interpretierte Thema Terroir anschaulich und nachvollziehbar schmecken möchte, lohnt es sich, dies bei Volker und Tanja Gies zu tun. Ihr Rieslingspektrum ist gerade in dem Bereich, der früher mal als Kabinett bezeichnet wurde, enorm breit gefächert und nach Bodengegebenheiten in Zusammenhang mit den geologischen Zeitaltern geordnet. Sehr spannend, denn während beispielsweise ein Exemplar Schiefer (Boden) Rotliegendes (Ära) klare, kräutrige und intensive Brillianz aufweist, kommen beim Granit Rotliegendes verstärkt Fruchtaromen hinzu – der Muschelkalk Kalkstein hingegen glänzt mit Tiefe und Würze. Sämtliche nicht eben geringe Investitionen der vergangenen Jahre, mit denen das Gut praktisch völlig neu gestaltet wurde, zahlen sich offenbar aus. Und wir sind neugierig auf die ersten Erträge der Neuanlagen in den steilen Südhängen von Albersweiler."